Rechtslage



Unter Beibehaltung des ursprünglichen Konzeptes von Andrew T. Still hat sich die Osteopathie ständig weiterentwickelt. Die Ausübung osteopathischer Medizin ist dadurch zu einem selbstständigen Beruf geworden, der eine fünfjährige Ausbildung erfordert. Voraussetzung für ein Studium ist allerdings eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Physiotherapeut, Heilpraktiker oder Arzt.


Die Qualitätssicherung dieser Ausbildung übernimmt in Deutschland der Verband der Osteopathen Deutschlands (VOD). Dazu führt der Verband unter anderem eine Therapeutenliste. Sie enthält ausschließlich Mitglieder, die als langjährig ausgebildete Osteopathen zertifizierte Fortbildungskurse besuchen.


Die 2004 gegründete Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie (BAO) ist der Dachverband der in Deutschland führenden Osteopathieverbände und -schulen. Eines der wesentlichen Ziele der BAO ist die Schaffung einer bundesweit einheitlichen und qualitativ hochwertigen Ausbildung zum Osteopathen. Der VOD ist Gründungs- und Vorstandsmitglied der BAO.